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Ich weiss nicht. Jeder Entry der hier folgt beinhaltet die selbe leier, nur anders formuliert. Aber das interessiert mich einen Scheiss. Ich bin auch nur ein Mensch, and mortal anyway.

Ich weiss nicht genau, was ich von alle dem halten soll. Ich meine… ich bin wirklich gesegnet… will ich wahrlich meinen… doch gleichzeitig *kann* ich nur verflucht sein. Ich freue mich Ewigkeiten auf etwas, und das wird immer…ja, eigentlich *immer* durch irgendwas entweder komplett zerstört oder in gewisser Weise einfach vermiest. Ich will nicht egozentrisch wirken, aber ich denke – nein, ich weiss – obwohl ich viel Scheisse gebaut habe, so habe ich doch eindeutig einmal verdient, dass etwas glatt läuft. So wie es soll. Diese eine Woche war ein Ansporn auf das, was ich haben will. Letztendlich hatte schließlich auch diese Woche kein Happy End, und das wusste ich schon Monate vorher, dass es so kommen würde. Aber warum? Warum kann nicht *einmal* in meinem Leben nach meinem Wunschdenken geschehen? Warum haben so viele verdammte Menschen so ein Schweineglück, wobei sie es sich niemals verdient hätten? Gut, eine Sache habe selbst ich nicht verdient. Und diese eine Sache ist… fast alles, worüber ich hier schreibe. Es ist eigentlich unfair, „sie“ als eine Sache zu bezeichnen. Sie ist schließlich eine lebende Person… die meiste Zeit leider für mich nicht so lebendig, wie ich es gerne hätte… anyway.

Diese eine Woche hat mich sehr geprägt. Ich muss wirklich behaupten, dass sie mich sehr geprägt – vielleicht gar verändert hat. Ob nun zum negativen oder positiven wage ich nicht zu beurteilen, aber ich würde meinen dummen Arsch darauf verwetten, dass es nichts negatives ist. Wenn meine ( Ouhlala, ein Pseudobegriff in meinem Mund, steinigt den alten Pseudohasser ) „Downtimes“ sich auch mindestens verdreifacht haben. Okay, das ist berst… nennen wir es Depression. Wie auch immer. Ist mit letzten endes eh scheiss egal. Ich weiss nicht… diese Woche…

… es war das schönste, was ich je in meinem Leben erlebt habe. Und das auf fast eine Woche ausgeweitet. Ich fahre von „Zuhause“ weg… fahre zu dir… klar, anfangs ist mir alles fremd – die Stadt, das Haus, einfach alles… doch kaum bin ich wieder heim, trifft es mich wie ein Schlag ins Gesicht, ein Knie in die Magengrube und eine verchromte Brechstange mit Titanlegierung in die Weichteile gleichzeitig. Das ‚ist’ nicht mein Zuhause. Hier lebe ich, hier bin ich großgeworden. Aber mein Zuhause liegt 4 Stunden mit dem Zug richtung Osten. Ich habe dort…bei dir…gar mit deinen Freunden und deiner Familie eine Woche ein Leben geführt, das ich gar nie missen möchte. Genau so wenig – nein, noch mehr – möchte ich alles andere missen. Ich will nicht missen, zu spüren, wie unsere Lippen kollidieren… ich will nicht missen, mich mitten auf der Straße an dich zu drücken… ich will nicht missen, meinen Arm um dich zu legen, dich behutsam neben mir schlafen zu wissen und morgens mit dir aufzuwachen… ich will nicht deinen sanften Geruch missen, welcher scheinbar noch jetzt an mir hängt. Ich will nicht missen, wie du mir ein warmes Lächeln schenkst… ich will es nichtmal missen, dich zu verwöhnen. All das – sogar diese verdammt ungemütliche Pritsche – haben mich geprägt. Und all das, was mich so wunderbar fröhlich stimmte in nur 6 Tagen wurde mir in wenigen Minuten aus den Händen gerissen, ich wurde in einen Käfig gesteckt und wegtransportiert, zurück in mein Gehege, dort wo ich nicht eigentlich hingehöre, dort wo ich gefangen bin, wo ich nicht *zuhause* bin. Doch war mir von da an bewusst… ich werde nicht zulassen, dass so große Zeiträume zwischen meinen Heimwegen liegen.

So war alles wieder teils im regen… Planungen liefen an… und was muss passieren, nach meiner oben genannten ‚Lebensbeschreibung’, da doch alles irgendwie zunichte gemacht werden muss? Alles wird zerstört… so musste es kommen… ich scheisse echt auf den Spruch ‚Die Hoffnung stirbt zuletzt’. Kann ich wild widerlegen. Meine Hoffnung stirbt jeden Tag, nachdem sie jeden morgen neu geboren wurde. Genau so sterbe ich jeden Tag, den ich nicht ‚Zuhause’ verbringe. Ich sterbe jeden Tag, in dem mich deine Arme nicht aus dem schlingenden Abgrund ziehen, welcher mit kalten Fingern meine Fußgelenke umschlingt.
16.8.06 01:05
 


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