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Wind.Prinzessin

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die tryin'

Nach langer Zeit mal wieder ein Eintrag, da ich nach langer Zeit mal wieder ausnahmsweise was zu berichten habe... viel werd' ich nicht schreiben.
Heute Morgen bin ich schweißgebadet aufgewacht... mehr als nur schlecht geträumt. Es war der wohl realistischste und detailgetreueste Traum, den ich jemals hatte. Erläuterung ...

Ich weiss nicht mehr genau, wie es anfing… ich sah in dem Traum permanent nur eine Person, es war als wenn ich ständig diese Person vor Augen hätte, selbst aber nicht anwesend bin… als wäre ich bloß hinberufen, sie zu beobachten. Jene Person war von Anfang bis zum Ende Linda.
Ich sah sie in irgend einem grauen Raum, es war wahrscheinlich ihre Wohnung… ob das Grau die Lage widerspiegelte, weiss ich nicht – kann gut sein. Sie saß irgendwie… in einer Ecke. Sie war zusammen gekauert, dennoch blickte sie mit einem fast schon hoffnungsvollen Blick in den Raum hinein. Ich konnte nicht erkennen ob noch jemand anwesend war, ich hatte bloß Linda im Blickwinkel. Dann ertönte eine Stimme, ich weiss nicht wer es war. Ich glaube, ihr Vater hatte auch irgendwann etwas gesagt – ich glaube auch, die unbekannte Stimme hatte mit ihrem Vater gesprochen. Vielleicht im Nebenraum, vielleichte lauschte Linda ihnen…
Die Stimme fing an, zu reden. Nicht zu Linda, nicht zu mir – wie gesagt, ich glaube zu ihrem Vater. Er erzählte ihm immer wieder, dass Linda doch so anders ist. Die Gesellschaft würde sie abstoßen, sie sei doch irre. Sie ritzt sich, geht in Therapie, sie widmet ihr Leben einem Internetuser, den sie nichteinmal kennt. Sowieso – wie sie sich doch erst anzieht.
Lindas Gesichtsausdruck verzog sich. Wie vom Winde verweht verschwand der Hoffnungsschimmer in ihrem Blick… doch die Stimme sprach weiter. Die ersten Tränen liefen über Lindas Gesicht.
Nun sprach die Stimme immer weiter. Man würde es Linda doch nur nicht sagen, man würde sie nicht so offensichtlich von der Gesellschaft ausstoßen – schließlich ist ihre Familie groß und beliebt, wäre da nicht dieses schwarze Schaf. Er sprach zu ihrem Vater, dass er ihn doch mag, er kennt die ganze Familie und mag sie sehr – doch Linda sei ein Dorn im Auge. Ich selbst verstehe das alles nicht. Dann brach Linda unter Tränen zusammen…

Ich weiss nicht wie es weiterging. Jedenfalls wurde es schwarz… doch das Bild tauchte wieder auf. Ich denke, es war nun Lindas Zimmer. Sie hatte irgendwie keine Hose an, bloß ein dunkles Oberteil und Unterwäsche. Wieder sah ich die Umgebung bloß in einem Grauton, den Blick starr auf sie fixiert. Dann ging es wieder los… sie weinte… Tränen floßen im Übermaß… doch was dann kam hatte mich geschockt, selbst im Schlaf. Sie nahm die Hände hinter ihrem Rücken hervor… in der rechten befand sich eine Rasierklinge. Ich hätte sie ihr doch am liebsten abgenommen, aber ich konnte nicht in das Geschehen eingreifen. Sie weinte weiter, dann hob sie die Klinge… und ich durfte jämmerlich und hilflos zusehen, wie sie sich langsam die Pulsadern aufschneidete. Ich verstehe den verdammten Traum nicht. Ich musste zusehen wie sie schwächer wurde, das Blut in Strömen aus ihrem Arm floß. Irgendwann brachen ihre Beine zusammen, sie lag auf dem Boden… obwohl alles Grau war, so sah ich doch wie blass ihre Haut wurde. Ich spürte nurnoch, wie ihr Leben versiegt war, bis ich letztendlich schweißgebadet aufgewacht bin.
21.4.06 16:04
 


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